Scherzhaftes

Wer hat schließlich gesagt, daß das Hobby "Eisenbahn" nur ernsthaft betrieben werden muß?


Treffen sich zwei Jäger. Der Erste hat einen Hirsch geschossen, der Zweite hat nichts. Fragt der Zweite den Ersten: "Wie hast du denn diesen Hirsch erlegt?" Sagt der Erste: "Das war ganz leicht. Ich stand vor einer Höhle, hab reingeröhrt, hat's rausgeröhrt, hab wieder reingeröhrt, hats wieder rausgeröhrt, hab zum dritten Mal reingeröhrt, ist der Hirsch rausgekommen und ich habe ihn geschossen.

Eine Woche später treffen sich die beiden wieder. Der Erste hat einen Bären geschossen, der Zweite hat wieder nichts. Fragt der Zweite den Ersten: "Wie hast du denn diesen Bären erlegt?" Sagt der Erste: "Das war ganz leicht. Ich stand vor einer Höhle, hab reingebrummt, hat's rausgebrummt, hab wieder reingebrummt, hats wieder rausgebrummt, hab zum dritten Mal reingebrummt, ist der Bär rausgekommen und ich habe ihn geschossen. Sagt der erfolglose Jäger: "Das hört sich ja leicht an, nächste Woche probier ich das auch mal.

Wieder eine Woche später treffen sie sich. Der Zweite ist von Kopf bis Fuß eingegipst. Sagt der Erste: "Sag mal, was ist denn mit dir passiert? Hast du dich nicht an meine Anleitung gehalten?" Darauf der Zweite: "Doch! und zwar ganz genau! Ich stand vor einem Loch, hab reingepfiffen, hat's rausgepfiffen, hab wieder reingepfiffen, hats wieder rausgepfiffen, hab zum dritten Mal reingepfiffen und dann habe ich nur noch drei weiße Lichter auf mich zukommen sehen."
Fundsache aus de.etc.bahn.eisenbahn


Ein Mann kommt in ein Abteil, am Schild ist zu erkennen, dass es sich um ein Raucherabteil handelt. Es sitzt schon eine Dame drin. "Gestatten Sie, dass ich rauche?" fragt der Reisende. Die Dame antwortet:"Fühlen Sie sich wie zu Hause." "Na dann eben nicht" sagt der Herr beleidigt und steckt seine Zigarre wieder weg.
Fundsache aus de.etc.bahn.eisenbahn


Königlich Bayerische Staatseisenbahn; ein Zug fährt zwischen München und Augsburg. Plötzlich verläßt der Zug die Schienen, fährt wild im Zickzack über die Wiesen und Äcker und kehrt dann wieder auf die Schienen zurück. Im nächsten Bahnhof hält der Zug an. Die Fahrgäste rennen zum Lokführer. "D, was war'n jetzad los, warum samma denn so wuid durch'd Gegend gefahrn?" Der Lokfhrer: "Ja wissts, da war a Preiss auf'n Schienen." "Und wiaso hast'n net eifach überfahrn?" "I hob'n ja erst auf dera Wies'n derwischt!"
Fundsache aus de.etc.bahn.eisenbahn


"Lassen wir es auf uns zukommen!" sagte der Tf (Triebfahrzeugführer), als er im Tunnel 3 weiße Lichter sah.
Fundsache aus de.etc.bahn.eisenbahn


Kommt zu Zeiten der KPEV (Königlich-Preußischen Eisenbahn-Verwaltung) ein Schwabe in Hannover an den Fahrkartenschalter und sagt: "I mecht a Billet auf Esslenga, bitte!" Der Beamte sieht ihn befremdet an und sagt dann streng: "'Auf Esslenga' haben wir hier nicht, hier gibt es nur Fahrkarten 'nach Eßlingen'" Da zuckt der Schwabe die Schultern und anwortet: "No gebet se mir ebe dia, von Plochenga ka e ja zrücklaufa."
Fundsache aus de.etc.bahn.eisenbahn


Ein Schweizer, ein Schwabe und ein Friese sitzen in einem Zugabteil. Der Schweizer erkundigt sich beim Friesen: "Sind's aa 'Züri gsi?" Der Friese versteht natürlich nicht viel und blickt hilfesuchend den Schwaben an. Der erklärt: "Er moint gwä. Gwä!" Schließlich schreibt der Schweizer die Frage auf Hochdeutsch auf. Daraufhin der Friese: "Nee, nee. Ick bün in Ween ween."
Fundsache aus de.etc.bahn.eisenbahn


1922, der nagelneue Stuttgarter Hbf verfügt noch nicht über eine Lautsprecheranlage, die Ansagen machen noch die Aufsichtsbeamten mit Lungenkraft. Brüllt also einer: "Eischteiga nach Cannstatt, Obrderkhoim, Eßlenga, Blochenga, Wendlenga, Nirdenga, Metzenga, Reidlenga, Dibenga!" Ob des noch nicht DRG-normierten Reeschwalls verwirrt fragt ihn eine auswärtige Reisende: "Verzeigung, fährt dieser Zug nach Tübingen?" "Grad dua e 's Maul zua!" wird ihr die kompetente Antwort zuteil (Für nordlichternde Leser: Gemeint ist die KBS 760: Cannstatt, Obertürkheim, Esslingen, Plochingen, Wendlingen, Nürtingen, Metzingen, Reutlingen, Tübingen).
Fundsache aus de.etc.bahn.eisenbahn


Wozu braucht der ÖBB-Lokführer GPS?
Damit er den Zug, den er treffen soll, ja nicht verfehlt.
Fundsache aus de.etc.bahn.eisenbahn


Ein Personenzug fährt von Dresden nach Preußen, von da nach Bayern und Württemberg und wieder zurück nach Sachsen. Im Abort eines Waggons befindet sich ein Schild mit dem bahnamtlichen Vermerk:

DIE BENUTZUNG DES ABORTES IST NUR
FÜR 5 MINUTEN GESTATTET!

Dies gibt den Preußen Anlaß zu folgendem Vers:
"Wer hier wat verrichten will, der möge sich mal sputen,
die Bahnverwaltung gönnt ihm nur zum kiken 5 Minuten"

Ein Bayer schreib darunter:
"Wer diesen Vers geschreiben hat, der ist gewiß ein Preuße,
denn wer nicht viel zu fressen hat, der hat nicht viel zu scheiße."

Ein Sachse schrieb darunter:
"Wer aber das geschrieben hat, der ist gewiß ein Bayer,
die fressen viel und saufen mehr und scheißen wie die Reiher."

Jetzt kam ein Schwab, der wurde bös und schrieb:
"Seht da die deutsche Einigkeit, hier tut es sich beweisen,
dem einen gönnt man's Fresse nicht, dem andern nicht das Scheißen"

Den Schluß macht ein Gast aus Österreich:
"Wer Freud und Eintracht sehen will, der braucht nicht weit zu wandern,
denn bei uns in Österreich scheißt einer auf den andern."

Fundsache aus de.etc.bahn.eisenbahn


In einem Zugabteil sitzen eine junge Dame, eine ältere Dame, ein Österreicher und ein Bayer zusammen in einem Abteil. Während einer Tunneldurchfahrt hört man ein lautes Schmatzen und kurz darauf ein heftiges Klatschen. Wieder im Hellen, sitzt der Österreicher da mit einer fürchterlich dicken Backe. Was ist passiert?

Die junge Dame schmunzelt und denkt: 'Der hat mich mit der Alten verwechselt und sich ordentlich eine eingefangen.'
Die ältere Dame denkt: 'Brav, das Mädel! Hat Sitte und Anstand und wehrt sich.'
Der Österreicher denkt: 'Der Saubazi, der elendige! Gibt der Kleinen einen Kuß, und mir schmiert sie eine!'
Und der Bayer? Der grinst in sich hinein und nimmt sich fest vor: 'Im nächsten Tunnel schmatz ich mir wieder auf die Hand und hau dem Österreicher noch eine rein.'
Fundsache aus de.etc.bahn.eisenbahn


Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) besitzt ein auf der Welt einmaliges Gerät zum Testen der Beständigkeit von Flugzeug-Windschutzscheiben. Bei dem Gerät handelt es sich um eine Art Katapult, welches ein totes Huhn, mit einer Geschwindigkeit, die in etwa der eines fliegenden Flugzeugs entspricht, gegen die zu untersuchende Windschutzscheibe schießt. Die Theorie dahinter ist, dass die Flugzeug-Windschutzscheibe, wenn sie dem Aufprall dieses Hühnches standhält, auch einen Zusammenprall mit einem echten Vogel während des Fluges unbeschadet übersteht.

Britische Ingenieure waren sehr interessiert an diesem Verfahren und wollten damit die Windschutzscheibe einer neu entwickelten Hochgeschwindigkeits-Lokomotive testen. Sie liehen sich die FAA-Hühnchen-Schleuder aus, luden sie mit einem Hühnchen und feuerten. Das ballistische Hühnchen zerschmetterte die Windschutzscheibe, durchschlug den Fahrersitz, zerstörte eine Instrumententafel und blieb schliesslich in der Rückwand der Fahrerkabine stecken. Die Briten waren zutiefst erschüttert und baten die FAA, die Testanordnung zu überprüfen, ob sie auch alles korrekt ausgeführt hatten. Die FAA-Ingenieure überprüften alles sorgfältig und gaben den britischen Ingenieuren die folgende Empfehlung: "Benutzen Sie ein aufgetautes Hühnchen!"
Fundsache aus de.talk.jokes


Engländer am Schalter der DB mit dem Wunsch Fahrkarten zu kaufen: "Two to Toulouse." DB-Mitarbeiter: "Tätärätäta!!
Fundsache aus de.etc.bahn.eisenbahn


Die ultimative Durchsage

Wir bitten um Verständnis

"Meine Damen und Herren am Gleis 3: Wegen dringender Bauarbeiten bei Baden-Baden muß der Intercityexpress 123 "Sauser" nach Basel, Abfahrt 18:09 Uhr, heute leider entfallen. Ihre nächste Reisemöglichkeit: Intercity 79 "Blitz" nach Basel, Abfahrt 19.00 Uhr vom selben Gleis. Vielen Dank. Gong!

Werte Fahrgäste am Gleis 3. Wegen eines Blitzeinschlags bei Mannheim verzögert sich die Ankunft des Intercity 79 "Blitz", Abfahrt 19.00 Uhr, um etwa 15 Minuten. Wir bitten um etwas Geduld. Wenn Sie schnell sind, schaffen Sie in der Zeit einen Espresso im Bahnhof. Gong!

Verehrte Damen und Herren am Gleis 3, die altersschwache Lok des Intercity 79 "Blitz", Abfahrt 19.00 Uhr, hat bei Offenburg den Geist aufgegeben. Leider fehlen der Deutschen Bahn Mittel für notwendige Investitionen. Wir bitten um Ihr Verständnis. Spülen Sie den Ärger einstweilen mit zwei Pils im Café Emporio hinunter. Ihre nächste Reisemöglichkeit: Intercity 504 "Düsentrieb", Abfahrt 20.11 Uhr von Gleis 3. Gong!

Liebe Fahrgäste am Gleis 3, ein Personenunfall bei Emmendingen hat den Intercity 504 "Düsentrieb", Abfahrt 20.11 Uhr, gestoppt. Ihre nächste Reisemöglichkeit: Intercityexpress 69 "Speed", Abfahrt 20.25 Uhr. Vielen Dank. Gong!

Tapfere Reisewillige am Gleis 3. Eine Weichenstörung bei Offenburg hält den Intercityexpress 69 "Speed", Abfahrt 20.25 Uhr, voraussichtlich 30 Minuten auf. Gong!

Vorsicht am Gleis 3, ein Güterzug fährt durch. Bitte springen Sie nicht auf! Gong!

Meine Damen und Herren am Gleis 3. Willkommen in Freiburg. Der verspätete Intercityexpress 69 "Speed" fährt weiter nach Basel. Anschlussreisende mit Fahrziel Richtung Neustadt haben Pech. Der Stadtexpress 24391, Abfahrt 20.50 Uhr, konnte leider nicht auf Sie warten. Bitte haben Sie Verständnis. Ihre nächste Reisemöglichkeit: Lassen Sie sich von Ihrer Familie mit dem Auto abholen. Wir wünschen bis dahin einen angenehmen Aufenthalt und würden uns freuen, Sie auch beim nächsten Mal wieder als Fahrgäste begrüßen zu dürfen."

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Alle Zugnamen und Ortschaften sind frei erfunden. Ähnlichkeit mit tatsächlich verkehrenden Zügen sind rein zufällig ;-)
Quelle: Badische Zeitung vom 07.10.2000, Autor: Wolfgang Berger


Manni mitte Mütze seine Meinunk

Hömma, Kolleginnen un Kollegen.

Ich hap da vielleicht watt gemacht...! Dabei hap ich dat nur gut gemeint. Ich erzähl euch dat gez mal, abba muß ich ersma bisken für ausholen. Kumma, hier bei uns, bei die DB Arbeit, ham wa dat nich mehr so dicke mitten Vadienst, wie früha noch. Kannze keine große Sprünge mehr mit vaanstalten. Zulagen wird auch imma weniga, bis teilweise sogar ganz weg. Die Frau zu Hause, mit ihre paar 630,-Mark-Jobs is auch gekniffen. Also, sacht den Schmalhans: EINSCHRÄNKEN! Ja, is bloß die Frage, wo fängste damit an?

Fümpf Blagen wollen versorcht sein! Essen musse! Trinken musse auch! Na gut, bei trinken geht dat. Kein gezapftet Bier mehr, is zu teuer - kaufse ne Kiste, ausse Flasche is einfach billiger. Lebapastete - un tschüss! - Kringel Fleischwurst tut et auch. Am Eintopf ham sich die Blagen so langsam dran gewöhnt. Wenn auch mit ganz lange Zähne, un alle schwer am Maulen. Abba dann, voriget Jahr, war plötzlich un unerwartet widder mal Weihnachten! Watt gezz? Geld is knapp, un Geschenke sind teuer. Da hatte Vatta die glorreiche Idee:

Schenk die fümpf Blagen dat liebste watte has, deine Eisenbahn!

Große Spur, LGB, Lehmann seine Garten Bahn! Ich sach euch, eine Supa-Anlage! Über dat ganze Grundstück hap ich, voll im Schweiße meiner Stirne, die Schienen valegt! Anne Gartenhütte vorbei, am Teich, üba Wiese, an mein Ruheplatz, wo den bequemen, alten Liegestuhl steht. Mit Bannöfe, Häusers, Lokschuppen, ach, allet wat für so ein Bahnbetrieb gehört! Also, ich hab die Blagen die Anlage wirklich nicht aufgezwungen, nee, sie ham schon imma gerne damit gespielt - wenn se durften. Hap ich am Weihnachten als die ganze Bahn schön unter sie aufgeteilt. Unsa Norbert krichte dat ganze Schienennetz, den Stefan die vielen Bannöfe, die Inta-Zittis aussen Fernvakehr fürt Fränzken, die schönen alten Nahvakehrszüge für dat Regina, un die Gütazüge hap ich unsa Klein-Carla gegeben. So, gez spielt ma schön, hap ich für die Blagen gemeint!

Den Norbert, unsan Ältesten, sacht: "Bloß meine Schienen bekucken, is doch langweilig. Abba, wenn ich die gez alle abbauen tu, Brüder un Schwestern, könnt ihr auch nich mehr spielen. Machen wa dat spannender, holen wa uns gez die Kiste mit dat "Monoploy" dabei. Jeder kriegt wat vom Spielgeld, un dann bezahln wa uns gegenseitig, für jede Leistung. Dann kucken wir mal, un wer am Ende dat meiste Geld hat, der hat gewonnen!" "Wer in meine Bannöfe halten will, muß an mich bezahlen," ruft unsa Stefan. So fuhren sie also mit ihre Plaimobil-Figürkes durchen Garten. Mal in den alten Nahvakehrszug vonne Regina, mal in Fränzken sein modernen Inta-Zitti.

Mitti Fahrpreise, die die Plaimobil-Figürkes zahlen mußten, war dat so eine Sache! Fuhren se um den Johannesbeerstrauch herum, hieß et, musse Umwegticket kaufen. Bis anne Erdbeeren, war Kurzstrecke! Wenn einer mit den Fränzken sein Inta-Zitti am Gartenteich vorbei fuhr, mußts dafür ein Schöne-Aussicht-Zuschlag zahlen! - Theoretisch is dat ja möchlich, abba für de Praxis bisken zu kompliziert!

Ich hap dat wohlwollend beobachtet, un denk noch so bei mich, - da lern die Blagen bei, wat für et ganze Leben. Allet kostet ja Geld in unsere Welt! Umsons is nix! Und mit dat "Monopoly-Geld" ging et auch ne Weile ganz gut. Klar, wa schon mal bisken Zoff im Garten. Zum Beispiel, wenn die Regina seine alte Nahvakehrslok ma widda den Geist aufgab, un kein Muks mehr tat, un sie für ihre Schwester Carla meinte: "Leih mich mal deine Gütazugmaschine, damit ich dat Gleis für den Fränzken sein Inta-Zitti freimachen kann." Dann sachte die Carla: "Wat gibbse mich denn dafür?" Hab ich dann so für mich genickt. Klewere Blagen! Allet wie im richtigen Leben!

Jau, un dann ging dat los, dat se nich mehr mitten Monopoly-Geld, sondern mit ihr richtiges, echtes Taschengeld gespielt haben. Wenn mich gez die Carla auf ihren großen Flachgütawagen ne Pulle Bier vonne Hütte, bis an mein Liegestuhl transportierte, nahm se dafür rotzfrech 20 Pfennig! Na ja, besser aufstehen un dat Bier selber holen gehen. Trotzdem wa mich dat ganze Spiel bisken mulmig geworden. Gez, wo et um echte Talers ging, hatten sich meine fünpf Blagen viel öfters inne Wolle!

Un eines schönen Tages, hatte ich nochn paar Kinder mehr in unsan Garten! Meine beiden Neffen, die Blagen meines mißratenen Bruder Alfonz, hatten ihren Papa seine Züge mitgebracht, un fuhren damit auch auf unsere Schienen herum! Oder vielmehr auf unsan Norbert seine Schienen! Hatte der Kerl doch seine Geschwister paar Schienen nich mehr erlaubt zu fahren, un einfach - mir nix dir nix - an seine zwei freche Vettern vamietet!

Unsa Klein-Carla saß in der Ecke, un war an heulen, wie so ein jungen Schloßhund. Ich schrei: "Wat is hier los? Ruhe im Garten! Fahrt mich ersma ne Pulle Bier rüber!" "Jau," sacht mein Neffe Werna. "Mach ich dich, Onkel Manni. Kostet 10 Pfennig!" Ich sach: "Wat is dat denn, bloß 10 Pfennig?" Da fing unsa Carla noch mehr an zu brüllen!

"Ja, Onkel Manni," grinst mein schlauen Neffe Werna. "Ich hap von den Norbert bloß dat Stück vonne Hütte, bis an dein Liegestuhl gemietet! Mehr brauch ich nich. Dat is die Strecke, wo wat bei rum kommt. Deshalb kann ich dich die Pulle Bier auch fürn Groschen bringen! Dat is freiet Unternehmertum, Onkel Manni!"

Weisse da Bescheid! Da fällt dich gar nix mehr ein! Verdammte Blagen!

Nee, Ich übaleg gez, ob ich als Eigentümer von den ganzen Garten, nich meine schöne alte Eisenbahn wieder inne eigene Regie nehmen soll, damit den ganzen Zoff un dat Gekungel unter all die selbs ernannte "Jung-Unternehmer" ein Ende hat!

Ich glaub, ich schenk die fümpf Blagen lieber einen kleinen Hund. Wenn se sich um den zanken, beißt er se vielleicht im ... aaaach jau, dat werd ich aber gez sofort inne Wege leiten!

Bis die Tage, Euren Manni

Autor unbekannt. Der Text soll in einem großen deutschen Verkehrsunternehmen kursieren.


Ein Bahnreisender ist hungrig und geht in den Speisewagen. Er setzt sich zu einem anderen Herrn, der vor sich einen Teller serbische Bohnensuppe hat, aber nur Zeitung liest. Nach einiger Zeit fragt er den Herrn, ob er die Suppe nicht mehr essen wolle und ob er was dagegen hat, sie ihm zu überlassen. "Nur zu, nehmen Sie!" Also, hungrig wie er ist, schlingt er die Suppe runter. Als er fast fertig ist, sieht er, daß am Boden des Tellers ein Kamm voller Haare ist. Daraufhin erbricht er die Suppe wieder in den Teller. Der Herr gegenüber senkt die Zeitung ein wenig und sagt: "Sehen Sie, soweit war ich auch schon".


PROMINENTE SOLLEN ZUG-ANSAGE SPRECHEN
Stellen Sie sich da mal Scharping vor: Wenn ich schneller sprechen wuerde, haetten Sie eben am Dom aussteigen koennen." Oder Horst Tappert: "Harry, fahr doch mal den Zug vor."
Harald Schmid, gefunden in de.talk.jokes


Ausbildung bei der DB

Unternehmenseigene Ausbildung im Wandel der Zeiten - eine Bilanz am Beispiel der Deutschen Bahn

1955 (Aus einer Vorprüfung für den einfachen, nichttechnischen Dienst)
Die Beförderung einer Wagenladung Kartoffeln mit der Eisenbahn von Lübeck nach Frankfurt kostet 200 Mark. Die Herstellkosten des Transports betragen 4/5 der Frachteinnahme. Wieviel verdient die Eisenbahn an diesem Transport?

1965 (Aus einer Laufbahnprüfung mittlerer, nichttechnischer Dienst (BAss))
Die Eisenbahn verlangt für den Transport einer Wagenladung Kartoffeln 200 Mark; die Herstellkosten betragen 160 Mark. Berechne den Gewinn.

1975 (Aus einer Laufbahnprüfung gehobener, nichttechnischer Dienst (BI))
Bei der Eisenbahn kostet der Transport einer Menge Kartoffeln (K) eine bestimmte Menge Geld (G). G ist die Menge aller Elemente g, für die gilt: g ist eine Mark. In Strichmengenform müßtest Du für die Menge g zweihundert (IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII) Strichlein machen, für jede Mark eines. Die Menge der Herstellkosten (H) ist um vierzig (IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII) Strichlein weniger mächtig als die Menge G. Zeichne das Bild der Menge E als Teilmenge der Menge G und gib die Lösungsmenge (L) an für die Frage: Wie mächtig ist die Profitmenge?

1987 (Fachhochschule Mainz) Studium zum Verwaltungs-Betriebswirt
Die Eisenbahn verkauft einen Kartoffeltransport zum Preis von 200 Mark. Die Herstellkosten betragen 4/5 gleich 160 Mark. Der Profit beträgt 1/5 gleich 40 Mark. Unterstreiche das Wort Kartoffeltransport und diskutiere in der Gruppe darüber. Kläre dabei zunächst die primäre Frage: Was ist ein Transport?

1990 (Claudia-Schiffer Universität Berlin) Studium BWL
ein monopol-unternehmen auf dem verkehrsmarckt, die kapitalistisch-privilegierte deutsche bundesbahn, bereicherd sich one rechtfärtigunk an einem kartofeltranspord um 40 marck. Untersuche den tekst auf inhaldliche gramatich-orttograffische und
zeichensätzunksfäler. Korigiere die aufgabenstälunk und demonstrire gegen die lösunk.

... im Jahr 2000
Die Bahn führt keine Transporte mehr durch, weil alle Güterwagen verkauft wurden. Am Rande des Rangierbahnhofs Seelze hausen die Studenten von 1987 und 1990 (= Trainees) in Hüttendörfern. Sie sammeln Holzschwellen zum Heizen für den Winter, diskutieren über die Umwelt, loben ihre Freiheit und preisen ihre soziale Sicherheit. Einige beginnen heimlich darüber nachzudenken, wie man vielleicht wieder Gütertransporte durchführen könnte. Aber zu deren Kalkulation und Vermarktung müßte man wohl rechnen können. Auch konnten sich noch nicht alle zur Preisgabe ihrer sozialen Sicherheit entschließen.


Ennunner, enniwwer, ennuff unn ennoi.
Antwort des Schaffners auf die Frage, ob man den Zug auf dem benachbarten Bahnsteig noch erreicht. Ach ja - irgendwo in Rhoihesse, Bahnhof mit Fußgänger-Unterführung. Klaus Pommerening in de.etc.bahn.eisenbahn


Nach Informationen der "Hamburger Morgenpost" hat das Eisenbahnbundesamt angeordnet, dass 59 Züge zum Nachscheißen in die Werkstatt müssen!
gefunden von Dieter Rohrer in der tz (Münchner Tageszeitung


Und dann war da noch der Polizist, der auf der Kreuzung stand und wild mit den Armen fuchtelt, weil die gerade anfahrende Straßenbahn anhalten soll. Der Fahrer bremst, steckt seinen Kopf aus der Fahrerkabine und schimpft: "Mann, was is'n los?! Ich muß hier meinen Fahrplan einhalten!" "Diskutiern'se nicht dumm rum; fahrn'se erstmal rechts ran!"


Ein Mensch in einer fremden Stadt fragt:
«Wo gehts denn hier zum Bahnhof?»

Es antworten ihm:


Eine Gruppe von Ingenieuren und eine Gruppe von Betriebswirten fahren mit dem Zug zu einer Tagung. Jeder Betriebswirt besitzt eine Fahrkarte, dagegen hat die ganze Gruppe der Ingenieure nur eine einzige Karte.

Plötzlich ruft einer der Ingenieure: "Der Schaffner kommt!", worauf sich alle Ingenieure in eine der Toiletten zwingen. Der Schaffner kontrolliert die Betriebswirte, sieht, dass das WC besetzt ist und klopft an die Tür: "Die Fahrkarte bitte!" Einer der Ingenieure schiebt die Fahrkarte unter der Tür durch und der Schaffner zieht zufrieden ab.

Auf der Rückfahrt beschließen die Betriebswirte, denselben Trick anzuwenden und kaufen nur eine Karte fuer die ganze Gruppe. Sie sind sehr verwundert, als sie merken, dass die Ingenieure diesmal überhaupt keine Fahrkarte haben.

Wieder ruft einer der Ingenieure: "Der Schaffner kommt!". Sofort stürzen die Betriebswirte in das eine WC, die Ingenieure machen sich etwas gemütlicher auf den Weg zum anderen WC.

Bevor der letzte der Ingenieure die Toilette betritt, klopft er bei den Betriebswirten an: "Die Fahrkarte bitte!"

Und die Moral von der Geschichte? Betriebswirte wenden die Methoden der Ingenieure an, ohne sie wirklich zu verstehen.


Es gibt natürlich unendlich mehr Eisenbahnwitze. Kennt Ihr welche? Dann her damit, ich veröffentliche sie hier gerne. Webmaster@eilzug.de